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Betreiberwechsel bei öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Dülmen

18.12.2020

Ladestation E-AutoElektro-Fahrzeuge sind in Dülmen auf dem Vormarsch. Nicht nur die Stadtverwaltung baut ihren elektromobilen kommunalen Fuhrpark sukzessive aus – auch die allgemeinen Zahlen für E-PKW auf dem Stadtgebiet steigen an. So sind in Dülmen derzeit 119 reine E-PKW und 86 sonstige Hybrid-PKW zugelassen. Parallel dazu haben auch die Ladevorgänge an den öffentlichen Ladesäulen gut zugelegt. Allein von 2017 bis 2019 hat sich z. B. die Stromabnahme an einer Ladesäule beinahe verfünffacht.

Die Stadt Dülmen hat sich nun dazu entschlossen, den Betrieb der öffentlichen Ladesäulen auf dem Stadtgebiet ab dem 1.1.2021 an die Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien mbH zu übergeben. Im Rahmen des Projektes eCOEmobil betreibt die GFC bereits kreisweit öffentliche Ladesäulen wie z. B. auch die in Buldern. Für das kommende Jahr rechnet die GFC mit einem erheblichen Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur und davon ist auch Dülmen betroffen. So ist allein am Bahnhof eine Erweiterung auf vier Ladesäulen mit dann insgesamt acht Ladepunkten geplant. Auch an der KFZ-Zulassungsstelle und am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg sollen weitere Ladesäulen entstehen.

Mit dem Betreiberwechsel ändert sich zukünftig auch der Stromtarif an den bestehenden vier öffentlichen Ladesäulen am Lohwall 10, am Bahnhof, am Freizeitbad düb und am Parkplatz Nonnengasse im Stadtgebiet. Für geladenen Strom wird ab Januar 2021 pro geladene Kilowattstunde ein Preis von 30 Cent (netto) berechnet. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die jeweiligen Tarife und Bedingungen der genutzten Ladekarten gelten. Das kostenfreie Parken für E-Fahrzeuge auf bewirtschafteten Parkplätzen in Dülmen wird auch im nächsten Jahr weiterhin bestehen bleiben.

Der Ladevorgang kann an den Ladesäulen der GFC wie gewohnt mit jeder gängigen Ladekarte ausgelöst werden. Ab Januar kann dann auch über die neuen QR-Codes geladen werden, die bereits in der letzten Woche an den Ladesäulen angebracht wurden. Werden diese per Handy eingescannt, kann der Ladevorgang direkt bezahlt und freigegeben werden.